Schulweg

Bitte beachten Sie diese Punkte, denn es geht um die Sicherheit Ihrer Kinder!

Zu Fuß

Wer selbst läuft oder mit dem Fahrrad fährt, schont nicht nur die Umwelt, sondern ist im Unterricht auch gleich viel fitter und lernt, sich sicher im Verkehr zu bewegen. Zudem kann man vor der Schule mit den anderen Kindern quatschen und Neuigkeiten austauschen. Eigentlich viele Gründe, zu Fuß zu gehen, oder? Damit das auch gut funktioniert, haben wir hier ein paar

Tipps für den sicheren Weg zur Schule:

  • Der Weg zur Schule sollte praktisch geübt und besprochen werden. Wichtig ist es, dies auch zu den üblichen Schulwegzeiten, also so wirklichkeitsnah wie möglich, zu tun.
  • Kontrollieren Sie ab und zu, ob sich Ihr Kind noch so verhält, wie Sie es mit ihm geübt und besprochen haben.
  • Seien Sie sich Ihrer Vorbildrolle bewusst. Loben Sie Ihr Kind und machen Sie ihm nicht unnötig Angst – es muss lernen, sich im Verkehr sicher zu bewegen.
  • Fragen Sie bei der Schule nach einem Schulwegplan. Schulwegpläne zeigen den sichersten Weg zur Schule. Sie liegen für Frankfurt am Main nicht nur in gedruckter Form bei den Schulen vor, sondern stehen auch im Internet unter www.frankfurt.de/schulen -> Schulwegweiser -> Schulwegpläne zum Abruf bereit.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auch an gesicherten Übergangsstellen, wie zum Beispiel Zebrastreifen oder Ampelanlagen, vorsichtig sein muss, da sich Autofahrer nicht immer an die Vorschriften halten.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind rechtzeitig und ohne Stress den Weg zur Schule beginnen kann. So lässt sich ein Fehlverhalten aufgrund von Zeitmangel vermeiden.
  • Bilden Sie zusammen mit anderen Eltern und Kindern Abholketten, begleiten Sie Ihr Kind bis zum ersten Treffpunkt und holen Sie es von dort wieder ab.
  • Bereits im Vorschulalter lernen Kinder durch die von den Verkehrserziehern des Straßenverkehrsamtes Frankfurt am Main durchgeführten Aktion "Sicher zur Schule", wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen. Nützliche Information für Kitas und Eltern gibt auch die Aktion "Molli und Walli" http://www.molli-und-walli.de, ein Projekt der Unfallkasse Hessen.

Mit dem Rad

Wer selbst läuft oder mit dem Fahrrad fährt, schont nicht nur die Umwelt, sondern ist im Unterricht auch gleich viel fitter und lernt, sich sicher im Verkehr zu bewegen. Oft ist man sogar schneller als die Autos, die im Stau stehen. Eigentlich viele Gründe, mit dem Fahrrad zu fahren, oder? Damit das auch gut funktioniert, haben wir hier ein paar

Tipps für den sicheren Weg zur Schule mit dem Fahrrad:

  • In der 4. Klasse absolvieren alle Schulkinder unter Anleitung der Verkehrserziehung die Fahrradprüfung und lernen, sich sicher mit dem Fahrrad im Verkehr zu bewegen.
  • Kinder bis zum achten Lebensjahr müssen auf dem Gehweg fahren, Kinder bis zehn Jahre dürfen es. Ist kein Radweg vorhanden, müssen ältere Rad Fahrende allerdings die Fahrbahn benutzen – und nicht den Gehweg.
  • Der Weg zur Schule sollte praktisch geübt und besprochen werden. Wichtig ist es, dies auch zu den üblichen Schulwegzeiten, also so wirklichkeitsnah wie möglich, zu tun.
  • Kontrollieren Sie ab und zu, ob sich Ihr Kind noch so verhält, wie Sie es mit ihm geübt und besprochen haben.
  • Seien Sie sich Ihrer Vorbildrolle bewusst. Loben Sie Ihr Kind und machen Sie ihm nicht unnötig Angst – es muss lernen, sich im Verkehr sicher zu bewegen.
  • Fragen Sie bei der Schule nach einem Schulwegplan. Schulwegpläne zeigen den sichersten Weg zur Schule und es gibt sie auch für Rad Fahrende. Sie liegen für Frankfurt am Main nicht nur in gedruckter Form bei den Schulen vor, sondern stehen auch im Internet unter www.frankfurt.de/schulen -> Schulwegweiser -> Schulwegpläne zum Abruf bereit.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auch an gesicherten Übergangsstellen, wie zum Beispiel Zebrastreifen oder Ampelanlagen, vorsichtig sein muss, da sich Autofahrer nicht immer an die Vorschriften halten.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind rechtzeitig und ohne Stress den Weg zur Schule beginnen kann. So lässt sich ein Fehlverhalten aufgrund von Zeitmangel vermeiden.

ÖPNV

Gerade bei weiterführenden Schulen ist der Schulweg oftmals etwas weiter und nicht ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Hier können Schulkinder gut auf das dichte Frankfurter ÖPNV-Netz aus S- und U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen zurückgreifen. Und mit der RMV-CleverCard dürfen Schülerinnen und Schüler in den hessischen Schulferien sogar im gesamten RMV-Gebiet fahren.

Die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ bzw. der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bieten außerdem eine Mobilitätsberatung in Frankfurter Schulen oder die RMV-Busschule an und bilden Bus&Bahn-Begleiter aus.

Mit dem Auto

Kurz vor der ersten Unterrichtsstunde und auch nach Schulschluss herrscht rund um die Schulen ein reges Treiben. Kinder laufen hin und her, eilen zu Bussen und Bahnen oder möchten schnell mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Zu diesem Durcheinander gesellen sich dann noch die „Elterntaxis“. Befragt man die Eltern nach den Gründen, weshalb sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule fahren und abholen, so erhält man oft zur Antwort, dass dies aus Sorge um die Sicherheit der Kinder erfolge.
Gut gemeint ist aber nicht immer gut gemacht. Tatsächlich bewirken die „Elterntaxis“ allzu oft das Gegenteil: Es wird gedankenverloren geparkt, zu schnell gefahren oder die Kinder werden nicht mit den vorgeschriebenen Rückhalteeinrichtungen gesichert. So entstehen Gefahren im Verkehr, nicht zuletzt auch für das eigene Kind.

Sichern Sie die Kinder mit den dafür vorgeschriebenen Rückhalteeinrichtungen. Denn mehr als die Hälfte aller Kinder, die bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet werden, verunglücken im Pkw.Hier noch einige Hinweise, falls doch einmal das Auto für den Schulweg benutzt werden muss:

  • Transportieren Sie die Kinder in geeigneten Sitzen. Geeignet sind sie, wenn die Klasse des Sitzes dem Körpergewicht entspricht. Wichtig ist, dass die Norm ECE 44/03 oder höher erfüllt ist.
  • Hinten darf ein Kind ab 3 Jahren nur dann ohne speziellen Sitz sitzen, wenn alle anderen Sitze bereits durch Kindersitze belegt sind und für einen weiteren kein Platz mehr ist.
  • Ab dem 12. Lebensjahr oder über 1,50 Meter Größe genügt der Gurt, wobei dieser vorschriftgemäß anzulegen ist!

Sollte es sich dennoch nicht vermeiden lassen, das Elterntaxi einzusetzen, denken Sie bitte an die beste Verkehrsregel:

“Gegenseitige Rücksichtnahme, egal wie Sie gerade unterwegs sind.”